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Philosophie
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                  Philosophie über absolut "Un...Wichtiges" im Leben!

         Ist der Mensch einmal dem Berg verfallen, zieht es ihn immer wieder dort hin. Keine Grenze vermag ihn für immer 
         vom Berg zutrennen, als die "Letzte"..  Der Ehrgeiz des wahren Bergsteigers geht über Sport und Ruhm hinaus.

          Manche Menschen meinen die "Extremen" brauchen den "Kick". 
         Ein Kick ist meiner Meinung nach etwas spontanes, so z.B. einen Bungee- Sprung von einer Brücke. 
         Aber wenn man das ganze Jahr für ein bestimmtes Ziel trainiert, ist das kein "Kick".  
         Was ist es, was treibt einen Menschen immer wieder zu sportlichen Hochleistungen, sich zu schinden und bis
         an psychische und physische Grenzen zu gehenSo z.B. beim "Gleitschirmfliegen" oder beim Bergsport. 
         Den meisten Bergsteigern genügen klassische Routen um auf Berggipfel zu kommen. 
         Da sind aber noch eine handvoll Individualisten, die objektive und subjektive Gefahren nicht scheuen 
         um schwierige Wände zu durchsteigen.  
          Es gibt keine Zuschauer, kein Zieleinlauf, keine Ehrung, man kommt nicht aufs Podest. 
         Berühmt werden nur die "Erstbegeher". obwohl jede Durchsteigung einer schwierigen Wand einer 
         Erstbegehung gleich kommt.
          Haken von vorangegangen Begehungen sind nicht vorhanden. Um Haken stecken zulassen 
          müsste man etwa 1 Zentner Haken mitnehmen, das aber ist unmöglich.  
          Es ist einfach ein innerlicher Drang und vielleicht die letzten möglichen Abenteuer in unserer Zeit. 
          Bekommt ein Marathonläufer Probleme ist schnell ein Krankenwagen zur Stelle. 
          In einer der 3 großen Wände gibt’s nur eins: weiter“ oder??

          Vor unserem Einstieg in die Eiger Nordwand wollte uns die Wirtin von der kleinen Scheidegg ein Funkgerät 
          mitgeben. 
          Wir lehnten ab mit der Begründung: Bei Problemen in der Wand ist man sonst schnell bereit Hilfe zu rufen.
          Selbstverständlich ist dieser extreme Sport mit Risiken verbunden. 
          In der Matterhorn Nordwand hätte uns fast eine Steinlawine weggefegt wie eine Spinne in der Wand. 
          Einen Absturz aus 8 m Höhe hatte ich als Seil Erster vor dem ersten Haken beim Training in der Eifel. 
          Bei einem "Sportunfall" als Radrennfahrer zog ich mir äußerst schwere Verletzungen zu.
          Ich lebe mein zweites Leben, es ist aber nicht mehr so wie vorher. 
          Ich glaube wer Kraft, eine tolle Kondition und Freude an seinem Vorhaben hat, der wird immer
          hervorragende Leistungen vollbringen.  
          Beispiele: Mein Freund Kalla und ich bestiegen die Zugspitze von  Hammersbach über die Höllentalangerhütte 
       
ca. 2600 Höhenmeter in 4 Std., die normale Zeit ist 8-9 Stunden.  
          Meine erste Mt. Blanc – Besteigung "solo", vom Hotel Bellevue 1680 m auf 4810 m, 
         mehr als 3000 Höhenmeter Fels und Eisklettern in 7 Stunden. Normal sind 2 Tage mit Übernachtung.
          Auf und Abstieg auf das Matterhorn 4477 m über den Hörnligrat in 4:10 Std.
         (seinerzeit die schnellste Begehung einer Zweierseilschaft mit meinem Bergfreund Kurt Ringhofer). 
         Normalerweise werden 5-6 Std. nur für den Aufstieg gebraucht.
          Mein erster 100 km Lauf in Unna in 10:08 Std. Von 750 Teilnehmer wurde ich 16er.

          Um diese Zeiten etwas zu relativieren, ich war im Leistungssport Langstreckler bei Bayer Krefeld- Uerdingen.  
          Mein Lauftraining war über 800 km im Monat.

          Diese Zeilen sollen ein Vorwort sein, zu meinen schwierigen Bergtouren.

 

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