Aktualisiert am: 17.02.2012

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Matterhorn

Ich erzähle in meinen Webseiten von meinen "Bergtouren" 
in den Westalpen und von einer Expedition auf einen "Achttausender"

Es gibt keinen Bergsteiger dem das Bergsteigen leicht fällt. Es ist immer ein Schlauch, 
eine Mühe, man muss sich anstrengen und schwitzen, man muss morgens um 2 Uhr raus
wenn man auf den Berg will- also, es ist kein Zuckerschlecken.
Aber bei mir ist es so: 
Wenn ich in den Bergen war, fühle ich mich hinterher wohl und ausgeglichen.  Der Vorteil vom Bergsteigen besteht auch darin, man hat größere Sicherheit nervlich und körperlich  auch mit anderen Situationen im Leben umzugehen.
Vor schwierigen Bergtouren hat man immer etwas Bammel. Spätestens, wenn man am Berg eingestiegen ist,  muss die Angst weg sein, sonst kann man gleich die Tour abbrechen. 
Ich suche in den Bergen nicht das Risiko, sondern die Befriedigung im " Abenteuer
und sein eigenes Können mit der Auseinandersetzung 
mit den Kräften der Natur unter Beweis zu stellen.

 mountainrudi.de"


Lyskamm


Aig. du Midi


Cosmiquespfeiler


Aig. Verte


Mönch


Piz Bernina

Mt.Blanc, der weiße Berg, 4807m.

Teepause am Col de la Brenva (Mt.Blanc) - integriert an der originalen Stelle. (Fotomontage)


Mt. Blanc


Cima Rosso


Lenzspitze


Täschhorn


Katmandu Nepa
l


Kl.- Matterhorn

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Risikosport ist nur für den ein Risiko, der den Sport nicht beherrscht.
Seine eigene technische und konditionelle Fähigkeit einzuschätzen ist das eine,
die Verhältnisse und das Wetter richtig zu beurteilen das andere. 
Und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen und Entscheidungen zu treffen
ist das Schwierigste.  Aber gerade diese Auseinandersetzung ist es, die den Reiz des
Bergsteigens ausmacht.
Es sind Aktivitäten die nicht zu vergleichen sind mit dem normalen Leben. 
Beim Bergsteigen ist eine gewisse Versuchung da, der man gar nicht  ausweichen kann. 
Man kommt in eine schwierige Situation hinein und versucht sie auch  zu bewältigen-  
man muss sie bewältigen, weil man sonst möglicherweise gar nicht mehr durch kommt. 
Und nun kommt das "Warum": Weil die intensiven Glücksgefühle steigen
mit der Intensität  der Schwierigkeiten, die man dafür  überwinden muss.
.                                                                                    
Du folgst, wenn der Berg ruft. Ob die Sonne scheint oder das Eis glitzert.
Ob es schneit und der Nebel dir fast die Sicht raubt. Auch wenn du schwitzt
oder dein Körper sich wie ein Eiszapfen anfühlt. Weil dein Herz schneller schlägt,
deine Sehnsucht dir Bergschuhe anzieht und deine Leidenschaft  dich auf die Berge zieht.
Aber Bergsteigen ist eine Leidenschaft, die keine Leiden schafft – 
wenn man das richtige Equipment hat.
Für uns selbst, als passionierte Bergsteiger vereinbart der Alpinsport Glück und Zufriedenheit.
Und weil wir diese Einstellung leben, zieht es uns immer wieder dorthin zurück 

Man muss nur "Wollen".
Wegen einem äußerst schweren Sportunfall im Radsport lebe ich mein 2. Leben.
Meine Freunde und Arbeitskollegen waren überzeugt, der Rudi wird ein Pflegefall.
Aber mit einem ungeheuren Willen wollte ich wieder arbeiten, Berge besteigen und Radrennen fahren. 
Die Reha lehnte ich ab. Im April war der Unfall und im September bin ich zum ersten Mal Europacupsieger geworden.
Da kamen die Tränen, ich konnte es noch nicht realisieren. 
Im selben Jahr wurde ich in Krefeld "Sportmeister" im "Radsport"
und zum "beliebtesten Sportler" in Krefeld gewählt.
Für alle möchte ich damit sagen: "Man muss nur wollen


Tibet


Meine- Bildhauerei


Shishapangma 8046 m


Logo


auf ca. 8000m


Hochtor Nordwand

                                       Meine ersten Berggedanken.
                                       Schon als kleiner Junge sah ich auf einem Kalenderbild das Matterhorn und hatte damals schon den Wunsch, 
                                       diesen Berg zu besteigen.  Aber erst mit 44 Jahren  konnte ich mir meinen Traum erfüllen.
                                       Schon ein Jahr später durchstiegen wir die Nordwand des Matterhorns.

                                       Erfahrungen bei einem Absturz:
                                      
In der Eifel beim Klettern als Seil Erster vor dem ersten Haken, stürzte ich 8 m tief. 
                                       In jüngster Zeit hatte ich bei meinem Radtraining 2 brutale Stürze über den Rennlenker bei hoher Geschwindigkeit. 
                                       Bei allen Stürzen stellte ich fest, man fühlt sich noch in der Schwebe, ist aber am Boden schon aufgeschlagen. 
                                       Ich denke, der Kopf will es nicht wahr haben, dass der Aufschlag in der Logik unvermeidlich ist
.

 

                               " Wenn Mensch und Berg sich begegnen, ereignen sich große Dinge,
                               die sich im Gedränge der Straßen nicht verwirklichen lassen". (William Blake)
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